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unter dem Kleide dieser übernatürlichen Erscheinung Schutzzu suchen."
„Eine wahrscheinliche Erzählung," sagte der Ritter; „fürEuch, Herr Sänger, der Ihr doch ein Mann von Verstandzu sein scheint, um dieselbe mit solchem Ernst zu erzählen!Von welchem weisen Gewährsmann habt Ihr die Mähre, dievielleicht unter klingenden Bechern hingehcn mag, aber währendder nüchternen Stunden des Morgens sehr in Zweifel gezo-gen werden muß."
„Bei meinem Wort als Sänger, Herr Ritter," erwiderteBertram, „ich bin kein Verbreiter dieser Fabel, wenn es einesolche ist; Hugonet, der Geiger, hat ste mir so mitgetheilt,wie ich sie jetzt erzähle, als er sich in ein Kloster am SeePempelmere in Wales zuruckzog. Da ich sie deshalb von demAugenzeugen als Gewährsmann habe, so rechtfertige ich michnicht deshalb, weil ich sie Euch erzähle, denn eine noch mehrunmittelbare Quelle der Erkenntniß würde ich nicht entdeckenkönnen."
„Sei es so, Herr Sänger," fahre fort in deiner Erzählungund möge deine Sage Zweifel sowohl bei Andern wie bei mirfinden."
„Hugonet, Herr Ritter," erwiderte Bertram, „war einheiliger Mann und bewahrte einen guten Ruf während feinesganzen Lebens, wenn man auch sein Gewerbe als leichtfertigbetrachten mag. Das Gesicht redete mit ihm in einer altenSprache, welche früher im Königreiche Strath-Clyde gebrauchtwurde, eine Art Schottisch oder Gälisch, welches gegenwärtignur sehr wenige verstehen können."
„Ihr seid ein gelehrter Mann," sagte die Erscheinung, undmit den früher in Eurem Lande gebrauchten Dialekten nichtunbekannt, obgleich dieselben jetzt nicht mehr gesprochen wer-