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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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gen so lange vertraut gewesen waren, und die jetzt im Be-griffe standen, zerstört zu werden- Der Sänger dachte des-halb an die ungewöhnliche Mischung des mostischen Gelehrtenund Kriegers in seinem alten Herrn, als er seine Augen aufdas Buch des alten Reimers richtete, und erstaunte, wie eslangsam vom Schranke, worauf es lag, durch eine unsichtbareHand entfernt wurde. Der alte Mann blickte mit Schauderauf die von selbst entstehende Bewegung des Buches, an dessenErhaltung ihm gelegen war, und besaß auch den Muth, demTisch etwas näher zu treten, damit er entdecken könne, durchwelche Mittel cs entfernt werde. Ich habe schon gesagt, daßdas Fenster sich verdunkelte, so daß es schwierig wurde, eineGestalt in dem Lehnstuhle zu erkennen; bei schärferem Hin-blicken schien es aber, daß eine Art schattenhaften Umrisseseiner Menschengestalt darin saß, obgleich dieselbe nicht deut-lich genug war, um der Seele eine bestimmte Gestalt einzu-prägen, und obgleich die Einzclnheiten nicht in solcher Weisesich erkennen ließen, daß das Verfahren genau bemerkt wordenwäre. Der Sänger des Douglas blickte deshalb auf den Ge-genstand seiner Besorgnisse, als sei derselbe nicht sterblich;nichts destoweniger vermochte er bei schärferem Hinblicken denGegenstand, welcher sich ihm zeigte, zu erkennen. Seine Augenwurden allmälig schärfer, um dasjenige, was sie sahen, zudurchdringen. Eine große dünne Gestalt, mit einem langenund schwellenden Rocke angcthan, oder vielmehr davon be-schattet, mit einem so wilden und mit Haaren bedeckten Ge-sicht, daß dasselbe kaum als menschlich erschien, boten die ein-zigen bestimmten Umrisse der Erscheinung. Als Hugonet auf-merksamer hinsah, erkannte er noch zwei andere Gestalten,deren Umrisse, wie es schien, die eines Hirsches und einerHirschkuh waren; dieselben schienen hinter der Gestalt und