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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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sagers vereinigte. Seit Jahren schon war er jedoch von demSchauplatz der Sterblichen verschwunden, und obgleich dieZeit und die Art seines Todes niemals öffentlich bekannt wurde,so glaubte man doch allgemein, daß er nicht dem Lande derLebendigen entzogen sei, sondern im Lande der Feen lebe, vonwo er bisweilen Ausflüge mache, und sich nur mit Angelegen-heiten, die kommen würden, beschäftige. Hugonet wünschteum so ernstlicher, den Untergang der Werke dieses alten Sän-gers zu verhindern, da viele seiner Gedichte und Vorhersagun-gen im Schlosse bewahrt sein und besonders das alte HausDouglas, sowie andere Familien von alter Abkunft betreffensollten, die dieser Greis zum Gegenstand seiner Prophezeihunggewählt hatte; somit beschloß er, dies Buch vor der Zerstörungin der allgemeinen Feuersbrunst zu retten, welche der Erbeder alten Besitzer dieses Gebäudes demselben bestimmt hatte.Mit dieser Absicht eilte er in ein kleines und altes gewölbtesGemach, welches das Studierzimmer der Douglas hieß, worinetwa einige Dutzend alter Bücher sich vorfanden, welche dieCaplane in der von uns Sängern sogenannten schwarzenSchrift geschrieben hatten. Er entdeckte sogleich das berühmteSir Tristan genannte Lied, welches so oft abgekürzt und ver-ändert worden war, daß es nur noch wenig Aehnlichkeit mitdem Originale zeigte. Hugonet, der sehr wohl mit dem Werthebekannt war, welchen die alten Herren des Schlosses auf diesesGedicht setzten, nahm den Pergamentband aus dem Fach derBibliothek und legte ihn auf einen kleinen Schrank am Arm-stuhle des Barons. Als er so seine Vorbereitungen getroffenhatte, um es in Sicherheit zu dringen, versank er in ein kur-zes Nachdenken, worein ihn die Abenddämmerung, die Vorbe-reitungen für die Douglas-Speisekammer, besonders aber derletzte Anblick der Gegenstände versenkte, mit denen seine Au-