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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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eidigten Spielmann und Dichter, dem alten Freund und demDiener des Hauses Douglas, einem der Besten, wie es heißt,welcher jemals zu dieser edlen Familie gehörte. Der DichterHugo Hugonct mit Namen, war bei seinem jungen Herrnwährend dieses furchtbaren Ereignisses, sowie er sich auch stetsin dessen Nähe aufzuhalten pflegte."

Das Schloß war in gänzlichem Aufruhr; in einem Winkelwaren die Kriegsleute beschäftigt, die Vorräthe herbeizuschaffenund zu zerstören; in einem anderen erschlugen sie Männer,Pferde und Rindvieh, und diese Handlungen waren mit dengeeigneten Tönen begleitet. Das Rindvieh besonders hattedas Schicksal, womit es bedroht wurde, geahnet, und bezeugtedurch unbeholfenen Widerstand und klägliches Brüllen denWiderwillen, womit die armen Geschöpfe auf den Schlachtplatzblickten. Das Gestöhne und das Geschrei der Männer, welcheden Todesstreich erlitten oder erleiden sollten, und der ängst-liche Schrei der armen Pferde, die im Todeskampf lagen, bil-deten einen furchtbaren Chor. Hugonct wünschte sich dem sounangenehmen Anblick und jenen Tönen zu entziehen; seinHerr, der Douglas, war ein Mann von einiger Belesenheit,und sein alter Diener wünschte sich die Handschrift eines Ge-dichtes zu verschaffen, das er einst so gern gelesen hatte. DieHandschrift enthielt die Lieder eines alten schottischen Barden,der ein gewöhnliches Menschengeschöpf zu seinen Lebzeiten ge-wesen sein mochte, aber vielleicht jetzt nicht als solches zu be-zeichnen ist.

Kurzum, es war jener Thomas, welcher mit dem Namender Reimer bezeichnet wird, ein Mann, welcher mit den be-gabten Wesen, Feen genannt, so vertraut war, daß er wiesie, eine zukünftige That, bevor sie eintrat, vorhersehen konnte,und in seiner Person die Eigenschaft des Sängers und Wahr-