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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Ich habe nicht die Anmaßung, guter Herr Apmer, das-jenige vertheidigen zu wollen, was Ihr mit Recht mißbilligt,auch kann ich nicht begreifen, wie Vorräthe nach der Anord-nung der Douglas-Speisekammer für Christen noch brauchbarfein sollten; dieser junge Herr hat aber vielleicht unter demStachel natürlicher Rache gehandelt, wodurch diese sonderbareThat mehr zu entschuldigen sein mag, als cs zuerst erscheint.Bedenkt nur, wenn Euer eigener edler Vater in langdauern-der Gefangenschaft gestorben, sein Erbtheil eingezogen, undvon der Besatzung eines fremden Feindes in Besitz genommenwäre, so würden sicherlich solche Dinge Euch zu einer Rachetreiben, die Euer Gnaden bei kaltem Blute und vom Stand-punkt eines Feindes aus mit natürlichem und lodenswerthemAbscheu betrachten müßte; würdet Ihr tobten und gefühl-losen Gegenständen Achtung erweisen, wenn Euch Niemandtadeln könnte, daß Ihr dieselben für Euren Gebrauch Euchaneignetet? würdet Ihr sogar Bedenken tragen, GefangenenPardon zu crtheilen, da dies ja so oft in Kriegen vorkömmt,die man sonst als gut und menschlich geführt bezeichnet?"

Ihr drängt mich, Sänger," sagte Apmer de Valence.Ichhabe wenigstens kein großes Interesse, den Douglas in dieserAngelegenheit zu entschuldigen, denn deren Folgen bestandendarin, daß ich selbst und das übrige Heer meines OheimsClifford beim Wiederaufbau dieses gefährlichen Schlosses großeMühe hatten; da auch unsere Mägen gegen die von Douglaszurückgelaffenen Speisen sich wehrten, hatten wir eine harteZeit, obgleich ich anerkennen muß, daß wir kein Bedenkentrugen, solche Schafe und Ochsen zu gebrauchen, welche diearmen Schotten noch bei ihren Pachthöfen übrig hatten. Ichscherze nicht, wenn ich in traurigem Ernst anerkenne, daß wirLeute des Krieges mit besonderer Zerknirschung den Himmel