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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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als solcher bei strenger Einsperrung im Schlosse von Berwick,oder wie Einige sagen, in New-Castle. Die Nachricht vonseines Vaters Tod hatte den jungen Douglas in keine geringeWuth versetzt und ihm, wie ich glaube, das Verfahren einge-geben, womit er seine Rache ausführte. Durch die Mengeder Vorräthe, die er im Schlosse vorfand, in Verlegenheit ge-setzt, da er dieselben bei der Ueberlegenheit der Engländer imLande, weder fortschaffen, noch in aller Muße dableibend ver-zehren konnte, kam er, wie ich glaube, durch Eingebung desTeufels auf den Gedanken, sie nutzlos für menschlichen Gebrauchzu machen. Urtheile selbst, ob ihm der Plan von einem gutenoder bösen Geiste eingegeben war?"

Diesem Plane gemäß ließ er Gold, Silber und anderesleicht fortzubringende und werthvolle Gut nach geheimenPlätzen schaffen und alsdann Fleisch, Malz und anderes Kornin den Schloßkeller schleppen, wo er den Inhalt der Säckeauf Einem ekelhaften Haufen auSzulecren und den Fässern denBoden auszuschlagen befahl, so daß das gemischte Getränkdurch Mehl, Getreide u. s. w. hindurch lief. Die zum Schlach-ten bestimmten Ochsen ließ er in gleicher Weise todtschlagenund deren Blut durch die Masse von eßbaren Stoffen laufen,und endlich wurde das Fleisch dieser Ochsen in der ganzenMasse begraben, worein man auch die Leichen der Besatzunglegte, denn Douglas hatte keinen Pardon gegeben, und Jenemußten theuer genug ihr Vergehen, daß sie nicht bessere Wachegehalten hatten, bezahlen. Dieser niedrige und unwürdigeMißbrauch der Lebensmittel, die für den Gebrauch des Men-schen bestimmt find, sowie auch der Umstand, daß man in denSchloßkeller Leichen von Menschen, Pferden und anderen Un-rath zur Verderbung derselben hineinwarf, ist seitdem dieDouglas-Speisekammer genannt worden."