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Todesstoß, der die Schmerzen des verwundeten Hirsches been-det. Mag ich mich auf mein Herz oder auf meinen Verstandberufen, so muß ich den Himmel bitten, Recht und Billigkeitin dem Falle zu beschließen; und würde ich um Euretwillenin einem Zusammentreffen mit Sir Douglas Besorgniß hegen,Herr Ritter, so wäre cS nur deßhalb, weil er nach meinerMeinung die bessere Partei vertritt; auch haben ihm über-irdische Gewalten den Sieg verheißen."
»Ihr sagt mir das, Herr Sänger," erwiderte de Valencemit drohendem Tone, „und Ihr wißt doch, wer ich bin undwelches Amt ich bekleide?"
„Eure persönliche Würde und Gewalt," sagte Bertram,„vermag nicht, das Recht in Unrecht zu verwandeln, oderden Beschluß der Vorsehung abzuwenden. Ihr wißt, wie ichglaube, daß der Douglas durch verschiedene Entwürfe sichschon dreimal zum Besitzer dieses Schlosses gemacht hat, unddaß Sir John de Walton, der jetzige Gouverneur, es miteiner an Streitkräften dreimal stärkeren Macht und nach er-haltener Verheißung behauptet, daß er die Baronie DouglaSmit allem ausgedehnten Zugehör als freies Eigenthum zurBelohnung erhält, wenn er dasselbe auf Jahr und Tag gegendie schottische Streitmacht, ohne überrumpelt zu werden, be-hauptet, daß er aber andererseits, wenn er die Feste währenddieses Zeitraums entweder durch List oder durch offene Ge-walt sich entreißen läßt, wie es schon mehrere Male den Haupt-leuten des gefährlichen Schlosses geschehen ist, als Ritter ent-ehrt und als Unterthan zum Verräther wird; daß endlichdie Häuptlinge, die mit ihm Antheil am Befehl haben undunter ihm dienen, auch seine Schuld und seine Strafe theilenmüssen."
„Alles das weiß ich sehr wohl," sagte Sir Apmer, „und