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Robert Bruce, welcher König von Schottland zu sein vor-gibt, sein Banner erhob, stand dieser junge James Douglasalsbald als Rebell auf. Er raubte seinem Oheim, dem Erz-bischof von St- Andrews, eine beträchtliche Geldsumme, umdie nicht überfüllte Schatzkammer des schottischen Thronräubersmit Geld zu versehen, verführte die Diener seines Verwandten,ergriff die Waffen, setzt seine Prahlereien, obgleich im Feldezu wiederholten malen gezüchtigt, noch immer fort, und drohtdenjenigen Unheil, die im Namen des rechtmäßigen Fürstendas Schloß Douglasdale vertheidigen."
„Euch beliebt es, dies zu sagen," erwiderte Bertram, „ichbin jedoch überzeugt, daß Ihr mich, wäret Ihr ein Schotte,geduldig anhören würdet, wenn ich dasjenige erzähle, wasüber diesen jungen Mann von denjenigen berichtet wird, dieihn gekannt haben. Die Angaben Solcher erweisen, in wiedurchaus verschiedener Art dieselbe Geschichte sich erzählenläßt. Dieselben Leute sprechen von dem gegenwärtigen Erbender alten Familie, als sei er vollkommen allen Erfordernissenzur Erhaltung und Vergrößerung seines Namens gewachsen;er sei bereit, jeder Gefahr für die Sache von Robert Brucesich zu unterziehen, weil er Bruce als seinen rechtmäßigenKönig betrachtet; er habe geschworen, und sich der Ausführungseines Eides geweiht, um sich mit der kleinen Streitmacht, dieer zusammen bringen kann, an jenen Südländern zu rächen,die sich seit mehreren Jahren, und wie er glaubt, mit Unrecht,in den Besitz der Wohnung seines Vaters gesetzt haben."
„O," erwiderte Sir Aymer de Valence, „wir haben vielvon seinen Thaten in dieser Hinsicht und von seinen Drohun-gen gegen unfern Schloßhauptmann und uns selbst vernom-men; wir halten cs jedoch nicht für wahrscheinlich, daß SirJohn de Walton ohne Befehl des Königs Douglasdale ver-