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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Davon," erwiderte Bertram,hat Euer Gnaden wahr-scheinlich eine bessere Ausgabe, wie ich, weil Ihr schon soviele Jahre im Lande seid; es geziemt mir jedoch nicht, meineMeinung mit der Euren, Herr Ritter, auszutauschen; ich willEuch nur die Geschichte erzählen, wie ich sie vernahm. Wieich glaube, brauche ich Euer Gnaden nicht davon zu benach-richtigen, daß die Lords von Douglas, welche dies Schloßerbauten, keinem Geschlecht in Schottland an Alterthum ihresStammes nachstehen. Sie selbst rühmen sich sogar, daß ihreFamilie nicht, wie andere große Häuser, allmälig bekanntwurde, und sich auszeichnete, sondern daß dieselbe sich plötz-lich auf einem gewissen Grade der Auszeichnung befand.Ihrkönnt uns in dem Baume sehen," sagen die Douglas,aberuns nicht als schwaches Reis erblicken; ihr könnt uns imStrome sehen, aber nicht bis zur Quelle folgen." Kurzum,sie läugnen, daß Historiker oder Genealogisten den ersten nie-drigen Mann Nachweisen können, welcher, Douglas genannt,die Familie ursprünglich erhob, und es ist auch wahr, daßdieselbe, soweit sie bekannt ist, stets wegen Tapferkeit undKühnheit berühmt war und die Macht besaß, wodurch ihreKühnheit erfolgreich wurde."

Genug," sagte der Ritter,ich habe von dem Stolz undder Macht dieser großen Familie gehört; auch habe ich garnicht die Absicht, ihre kühnen Ansprüche auf Ansehen in dieserHinsicht zu läugnen oder herabzusetzen."

Ohne Zweifel müßt Ihr auch, edler Herr," erwiderte derSänger,mancherlei von James, dem gegenwärtigen Erbendes Hauses Douglas, vernommen haben."

Mehr wie genug," erwiderte der englische Ritter,manweiß von ihm, daß er ein standhafter Anhänger des geächte-ten Verräthers William Wallace war- Als darauf dieser