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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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welcher so sehr sich bemüht, die Thaten tapferer Ritter imGedächtnis; zu behalten, nicht selbst den Ruhm seinem Daseinund eine einzige tapfere That einem ganzen Leben ohne Na-men verziehen sollte, oder zu behaupten, daß er ein niedrigesund unwürdiges Gewerbe betreibe."

Euer Gnaden wird also anerkennen," sagte der Sänger,daß es bei mir, der ich, so schlicht ich auch bin, meine re-gelmäßigen Grade von den Lehrern der Gay Science zuAiguesmortes erhalten habe, ein gerechtfertigter Zweck ist,wenn ich in diese nördliche Gegend mich wage; ich bin über-zeugt, daß viele Dinge sich hier ereignet haben, welche vonDichtern großen Namens in alten Tagen zur Harfe gesetztund der Gegenstand von Liedern wurden, die in der Biblio-thek von Castle Douglas niedergelegt worden sind. Wennsie dort Niemand abschreibt, welcher die alte britische Schriftund Sprache versteht, so müssen sie mit allem Inhalt, magderselbe zur Erbauung oder zur Unterhaltung dienen, sehrbald für die Nachwelt verloren gehen. Werden diese verbor-genen Schätze aufbewahrt und durch meine und anderer Sän-ger Kunst verbreitet, so kann das wohl das Wagniß einesSchwertstreiches oder eines Pfeils ausgleichen, die ich erhal-ten könnte, wenn ich mich mit der Einsammlung beschäftige.Ich wäre unwürdig des Namens von einem Manne und nochmehr von einem Finder'-"), ich würde dies Leben, ein stetsungewisses Gut, zu verlieren verdienen, wenn ich es nicktgegen die Möglichkeit jener Unsterblichkeit cinzusetzen bereitwäre, welche in meinem Liede leben wird, wenn meine ge-

«) Finder, Trvuoerre i», Nordfranzösischen und Trobador im Pro-oenzalischen, der Name für Dichter.