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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
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brochene Stimme und meine zertrümmerte Harfe nicht längermehr ein Lied zu singen oder zu begleiten vermag."

Gewiß," sagte Sir Aymcr,habt Ihr ein unzweifelhaf-tes Recht, solch einen Beweggrund auszusprechen, da Ihr einHerz besitzt, welches solche Empfindungen hegt; auch wäre ichgar nicht geneigt gewesen, diese Fragen zu stellen, hätte ichgefunden, dag viele Spiellcute und Sänger, wie Ihr, denRuhm ihrem Leben vorzögen, welches die Mehrzahl der Men-schen für weit wichtiger hält."

Allerdings gibt cs, edler Herr, viele Sänger," erwiderteBertram,und mit Eurer Erlaubniß auch sogar manche mitdem Schwert umgürtcte Ritter, welche denjenigen Ruhm nichtgenügend schätze», der mit dem Wagniß des Lebens erwor-ben wird. Solchen unedlen Leuten überlasse man ihre Be-lohnung; man lasse ihnen die Erde und die Dinge der Erde,da sie nach dem Ruhm nicht streben können, worin die Be-lohnung Anderer besteht."

Der Spielmann sprach die letzten Worte mit solcher Be-geisterung, daß der Ritter den Zaum anzog und Bertrammit einem Gesichtsausdruck anblickte, welcher seine Gemüths-bewegung bezeugte; dann sagte er nach kurzem Zwischenraummit gleicher Lebhaftigkeit:Glücklich sei dein Troß, fröhlicherGenoß! ich freue mich, noch so viel Begeisterung in der Weltzu finden. Du hast den Sängerlohn mit Recht gewonnen,und bezahle ich ihn dir nicht, meinen Ansichten über dein Ver-dienst gemäß, so ist das die Schuld der Fortuna, die mirmeine Arbeiten in diesem schottischen Kriege mit dem knickeri-gen Solde schottischen Geldes belohnte. Ein Goldstück oderzwei müssen noch vom Lösegeld eines französischen Rittersübrig sein, der das Glück in meine Hand gab; dieser Lohn,mein Freund, wird sicherlich dein Eigenthum werden und höre