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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
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Reiten wir jedoch weiter, denn das Wetter entspricht demursprünglichen Namen des Landes und der Beschreibung derHäuptlinge, denen es gehörte; diese wurden dunkelgrauSlwlto »du Ulss genannt, und dunkelgrau ist heute unserMarsch, obgleich er glücklicher Weise nicht lange dauernwird."

Der Morgen war allerdings solcher Art, wie der erwähntegalische Ausdruck bezeichnete. Das Wetter war feucht, dunkelund neblicht; der Nebel hatte sich auf die Höhen niedergelas-sen, und wallte über Bäche, Bergwiesen und Moräste; derFrühlingswind war nicht stark genug, um den Schleier zu er-heben, obgleich man nach den gelegentlich auf den Bergrückenund in den Thälern vernommenen wilden Tönen hätte glau-ben sollen, daß er über daö Gefühl seiner Unfähigkeit klage.Der Weg der Reisenden war durch den Lauf des Stromes imThale bedingt; die Ufer desselben zeigten im Allgemeinen dasdunkelgraue Aussehen, welches Sir Apmcr de Valence als dievorherrschende Färbung des Landes bezeichnet halte. Einigeunwirksame Kämpfe der Sonnenstrahlen mit dem Nebel ließenbisweilen einige Strahlen durchdringen, um die Höhen derHügel zu begrüßen, jedoch konnten dieselben die Düsterkeiteines Morgens im März und i» so früher Stunde nicht über-winden, so daß eher eine Mannigfaltigkeit von Schatten wieein Glanz der Helle am östlichen Horizont zum Vorschein kam.Der Anblick der Gegend war einförmig und niederschlagend;der junge Ritter Apmcr suchte offenbar einiges Vergnügen imGespräch mit Bertram, welcher, wie es bei Leuten seines Ge-werbes gewöhnlich war, viele Kenntniß und Gewandtheit imGespräche besaß, so daß er der geeignete Mann war, um dieZeit an einem trüben Morgen durch Gespräch zu vertreiben.Der Sänger zog auch gern einige Kunde über den gegen-