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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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eine verhältnißmäßige Anzahl von Pagen und Stallknechtengehörten. Kurz, er war der Befehlshaber der Besatzung inThomas Dicksons Hause und seinem Range nach Gouverneur-Lieutenant von Douglas-Castle.

Um allen Verdacht hinsichtlich seiner und seines Gefährtenso wie die Gefahr einer Unterbrechung der Ruhe des Letzterenzu vermeiden, stellte sich Bertram dem Ritter vor, dem ge-waltigen Manne dieses kleinen Platzes. Er traf ihn an, wieer, mit so wenig Bedenklichkeit als bisher die Armbrust-schüßen, sein Abendessen an den Ueberbleibseln des Rinderbra-tens hielt.

Bertram mußte sich einer Befragung dieses jungen Rittersunterwerfen, während ein alter Soldat die Antworten desBefragten niederschrieb, sowohl in Bezug auf die Einzclnhei-ten seiner Reise und seines Geschäftes in Douglas-Castle, wieauch über seine Rückreise nach Beendigung dieses Geschäftes.Die Befragung war bei weitem genauer als diejenige vonSeiten des Bogenschützen, und vielleicht auch ihm durchausnicht angenehm, weil er wenigstens ein Geheimniß verschwei-gen mußte, was er auch sonst beabsichtigen mochte; dieserneue Befrager zeigte übrigens durchaus keine Strenge oderfinsteres Wesen in Blicken und Worten, dieselben waren mild,gütigund süß wie ein Mädchen"; sein Wesen zeigte über-haupt das höfliche Verfahren, welches unser DichtervaterChauccr jenem Muster der Ritterlichkeit zuschreibt, das er aufseiner Pilgerfahrt nach Canterbury uns schildert. Bei allerseiner Höflichkeit zeigte jedoch Valence einen bedeutenden Gradvon Scharfsinn und Genauigkeit in seinen Fragen; Bertramwar auch sehr damit zufrieden, daß der junge Ritter nichtdarauf bestand, seinen angeblichen Sohn zu sehen, obgleichsein an Auskunftsmitteln reicher Kopf bereits beschlossen hatte,