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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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kräftiger Mann war, welcher schon über die mittleren Lebens-,jadre etwas hinauSgekommen, einige Spuren ron der An-näherung des Greisenalters, aber nicht von dessen Schwächenaus einem Antlitz zeigte, das manchem Sturme ausgesetzt ge-wesen war. Scharfe Augen und ein Blick schneller Beobachtungdeuteten auf die einem Manne zur Gewohnheit gewordeneWachsamkeit, welcher lange Zeit in einem Lande gewohnt hatte,wo er fortwährend Gelegenheit erhielt, mit Vorsicht um sichzu blicken. Seine Züge waren noch von Berger angeschwollen,und der hübsche ihn begleitende junge Mann schien unzufrie-den, als habe er keine sanften Zeichen von seines Vaters Un-willen erfahren; durch den finstern Gesichtsausdruck, welchersich mit einem Anschein von Schaam vermischte, war eS offen-bar, daß er sowohl Aerger wie Scldstvorwürfe empfand.

Erinnert Ihr Euch meiner nicht, alter Freund," sagteBertram, als beide nahe genug gekommen waren, um miteinander zu reden,oder haben zwanzig Jahre, welche überunsere Häupter hinweggingen, alle Erinnerung an Bertram,den englischen Spielmann und Sänger, mit sich fortgenommen?"

Wahrlich," erwiderte der Schotte,es fehlt nicht anEuren Landsleuten, um mich an Euch zu erinnern, und kaumhabe ich einen von ihnen pfeifen hören:

Auf, auf, die Sonne steigt empor!

so erinnerte ich m ch auch an Eure heitere Geige; aber dochsind wir solche Thiere, daß ich das Grsicht meines alten Freun-des vergaß, und ihn kaum in einiger Entfernung erkannte.Wir haben aber kürzlich viele Unruhe hier gehabt. Tausendvon Euren Landsleuten Hallen Besatzung in dem gefäk lichenSchlosse Douglaü dort, sowie an andern Plätzen im Thale^und das ist ein trauriger Anblick für einen wahren Schölten.