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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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derselben den Blick des Reisenden mehr auf sich hingelenkthaben würde-

Ein schnelles Auge, ein Geselligkeit bezeugender Blick, wel-cher zu sagen schien:seht mich an, ich bin Eurer Aufmerk-samkeit wert-," ließ nichts destoweniger eine Auslegung zu,die günstig oder ungünstig hätte ausfallen können, je nachdemder Charakter der Person sein mochte, welche dem Reisendenbegegnete. Ein Ritter oder Soldat würde blos gedacht ha-ben, er sei einem munteren Gesellen begegnet, welcher eintolles Lied singen, oder eine tolle Geschichte erzählen, oderihm mit allen für gute Gesellschaft in einem Wirthshause er-forderlichen Eigenschaften behilflich sein könne, eine Flasche zuleeren, wobei ihm vielleicht die Bereitwilligkeit, seine Rech-nung zu zahlen, fehlen könnte. Ein Geistlicher andererseitswürde vielleicht geschloffen haben, der blau und violett geklei-dete Mann sei ein Gesell von lockeren Gewohnheiten, und zuwenig darauf bedacht, sich in den Grenzen geziemender Hei-terkeit zu halten, als daß er eine passende Gesellschaft füreinen Mann von heiligem Berufe sein könne. Der Manndes Gesanges zeigte jedoch in seinem Antlitz den Ausdruckeiner gewissen Festigkeit, welche sowohl für ernste Geschäfte,wie für Heiterkeit geeignet schien. Ein wohlhabender Reisen-der (eine damals nicht zahlreiche Klasse) hätte vielleicht inihm einen Räuber von Gewerbe, oder einen Menschen ge-fürchtet, welcher bei sich darbictcnder Gelegenheit ein solcherleicht hätte werden können; ein Frauenzimmer konnte an un-artige Behandlung und ein Knabe oder eine furchtsame Per-son an Mord, oder an ähnliche furchtbare Dinge denken.Der Sänger jedoch war für gefährliche Beschäftigungen schlechtausgerüstet, wenn er nicht geheime Waffen trug. Seine ein-zige sichtbare Waffe war ein gekrümmtes Schwert von der-