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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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jenigen Art, welche man jetzt Säbel nennt. Der Zustandjener Zeiten würde aber Jedermann bei noch so friedlicherGesinnung gerechtfertigt haben, sich wenigstens soweit gegendie Gefahren des Weges zu bewaffnen.

Hätte ein Blick auf diesen Mann bei dem BegegnendenVorurtheile erwecken können, so mußte ein Blick auf seinenGefährten, soweit sich dessen Charakter errathen ließ (dennderselbe war ziemlich verhüllt), eine Bürgschaft für denElfteren finden. Der jüngere Reisende stand offenbar nochin früher Jugend; er war ein sanfter und artiger Bursch,dessen sclavonischer Rock, das geeignete Kleid des Pilgers,dichter an den Leib gezogen war, als die Kälte des Wetterses zu rechtfertigen oder anzuempfehlen schien; seine Züge,unter dem Hute seiner Pilgerkleidung nur unvollkommen ge-sehen, waren einnehmend im höchsten Grade, und obgleich ereinen Degen trug, schien dies eher aus Nachgiebigkeit gegendie vorherrschende Mode, als aus gewaltthätigen Zweckenzu geschehen. Auf seiner Stirn ruhten Spuren von Kummer,und in seinen Augen Spuren von Thränen; seine Müdigkeitwar solcher Art, daß selbst sein rauherer Gefährte Mitgefühlfür ihn zu empfinden schien, während er auch im Geheimenan dem Grame Theil nahm, der auf einem so liebenswür-digen Antlitz sichtbare Spuren zurückgelassen hatte. Beidesprachen zusammen, und der Acltere, welcher in seinen Mie-nen die Hochachtung offenbarte, die einem Manne von un-tergeordnetem Range während einer Anrede an einen höherGestellten zukommt, erwies durch Ton und Benehmen, daßer Theilnahme und Zuneigung empfand.

»Freund Bertram," sagte der Jüngere der beiden,wieweit sind wir noch von Douglas Castle entfernt? Wir habenschon mehr wie die 20 Meilen zurückgelegt, welche, wie du