Als nun Douglas das Schloß so erobert hatte, dachte erbei sich (denn er war ein Mann nicht weniger klug im Rathwie tapfer im Kriege), er werde es doch nicht behauptenkönnen, denn die Engländer waren noch die Stärkeren imLande und er wußte, daß er auf keinen Entsatz rechnen konnte,wenn dieselben ihn belagern würden; deshalb hielt er es fürbesser, Alles sortbringcn zu lassen, was sich am leichtestentransportiren ließ. Gold, Silber und Kleidung mit Kriegs-bedarf und Waffen, das er am meisten brauchte; die übrigenVorräthe wollte er nebst dem Schlosse zerstören, denn csbalf zu nichts, die Zahl seiner Anhänger durch Zurücklassungeiner Besatzung zu vermindern. Somit ließ er Mehl undMalz und anderes Korn und Getreide i» den Keller bringenund Alles zusammen auf einen Hausen legen; und dann nahmer die Gefangenen und erschlug sie, um den Tod seines treuenund tapferen Dieners Thomas Dickson zu rächen, vermischtejene Lebensmittel mit ihrem Blut und begrub ihre Leichen inden Getreidehaufen; hierauf ließ er den Fässern den Bodencinschlagcn, so daß alles Getränk herauslief, und dann warfer die Leichen der tobten Pferde und anderes Aas hinein undließ Salz über Alles berstreuen, so daß der Feind gar nichtsdavon brauchen konnte; solcher Keller wird noch heut zu Tagedie Douglas-Speisekammer genannt. Zuletzt entzündete erdas Haus und verbrannte jegliches Holzwerk, so wie Alles,was vom Feuer zerstört werden konnte, so daß er nur dierauchigen Mauern zurückließ. Das war seine erste Eroberungvon Castle Douglas, denn er nahm das Schloß zweimal.Für diesen Dienst und andere seinem Vater erwiesene gabSir James dem Thomas Dickson die Ländereien von Hazcl-side, welche ihm vor der Einnahme des Schlosses als Ermu-thigung, um ihn recht eifrig zu machen, versprochen waren;
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