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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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wenn dieselben abgethan wären. Als man nun so überein-gekommen war, und als nun die Engländer mit Zweigen inden Händen nach der Gewohnheit des Tages in die Kirchegegangen waren, wobei sie nichts der Art beargwöhnten oderfürchteten, rief Sir James nach der Verabredung, aber zu früh,»ein Douglas, ein Douglas!" Als man nun das in der Kirchehörte (es war aber die St- Bride Kirche in Douglas), zogThomas Dickson in der Meinung, daß er unterstützt werde,sein Schwert, und stürzte auf die Engländer ein; er wardaber nur von einem Andern unterstützt, so daß er von derZahl seiner Feinde überwältigt, niedergeworsen und erschlagenwurde. Mittlerweile aber war Sir James herbeigekommen;die Engländer in der Kapelle hielten die Schotten zurück,den» sie hatten den Vortheil eines engen Eingangs, den siemannhaft vertheidigten. Sir James aber ermuthigte seineLeute nicht sowohl durch Worte wie durch Thatcn und gutesBeispiel; auch erschlug er die Tapseisten, die ihm Widerstandleistete», drang zuletzt in den Ort, tödtete 26 Mann undnahm die übrigen zehn oder zwölf gefangen; er wollte mitdenselben der Kapitulation gemäß in das Schloß dringen undhereinkommcn, wenn die Thore, um sie herein zu lassen, ge-öffnet würden, allein das war nicht einmal nvthwendig, denndie im Schlosse waren so von ihrer Sicherheit überzeugt ge-wesen, daß nur der Thorwächter und der Koch darin zurück-geblieben waren. Diese wußten gar nichts von den Vorgän-gen in der Kirche, welche etwa eine Vicrtelmeile entfernt lag;sie hatten deshalb das Thor weit offen gelassen; der Thor-wächter hatte das Schloß verlassen und der Koch bereitete dieSpeisen zum Mittagessen- Sie zogen ohne Widerstand ein,und da das Fleisch fertig und derTisch gedeckt war, so verschlossensie das Thor und nahmen mit aller Behaglichkeit ihr Mahl ein.