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nicht nnräthlich. Er gab seinem Freunde Sengbusch daselbstschon fröhliche Hoffnungen.
Als endlich der milde Maimond erschien, rüstete er sich znrReise nach Köthen; doch nicht ohne eine bange Ahnung. Erlegteseinen letzten Willen bei einem seiner Freunde in Karlsruhe, HerrnEhr. Griesbach, nieder. Auf der Reise aber verschlimmerte sichsein Zustand so sehr, daß er in Naumburg an der Saale ver-bleiben mußte. Er kam hier am 3. Juni 1830 an, kraftlos, grei-senhaft gebückt, fiebernd, mit heftigen Lnngenblniungcn. Nichtsbeklagte er nun so sehr, als daß er nicht in Karlsruhe bei seinenFreunden, sondern ein Fremdling unter Fremden, sterben werde.Doch bald gewann er auch hier einen neuen und herzlichen Freundan seinem Arzte, Herrn vr. Stapf. Inzwischen seineKräfte schwan-den schnell hin. Am 24. Juli schon entschlummerte er sanft in derMorgenfrühe. Bei der Lcichencröffnnng zeigte sich Zerstörtheit derLunge, Vereiterung der Luftröhre, Zerrüttung der Organe desUnterleibes.
Man fand auf seinem Tische ein Briefpäckchen, mit der Auf-schrift: „Gleich nach meinem Tode zu eröffnen." Es enthielt,nebst seinem letzten Willen, das Verlangen, sein Herz in einePorzellan-Vase zu verschließen und es an seinen theuern FreundSengbusch nach Riga zn senden, der ihm in seinem Garten einPlätzchen gönnen möchte. Auf seinem Grab in Naumburg verhießder Arzt, in dessen Armen er starb, einen einfachen Kubus, alsDenkmal, setzen zu lassen, mit der Inschrift: Vtvitur inßoirio,cetera mortis grünt.
In seinem Testament lautete der achte Satz: „Meine sämmt-lichen.Handschriften von Materialien-Sammlungen, Aufsätzen u. dgl.aller Art, mit einziger Ausnahme meiner Korrespondenz- und Ge-schäftspapiere, vermache ich meinem lieben, verehrten Freunde,Herrn Heinrich Zschokke in Aarau, dem sie kostenfrei zuzustellen