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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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Die Mißgriffe vieler Höfe dieser Tage, unter welchen derBodensatz der geistigen Welt siegreich aufsteigt (wie immer in derGährung), deuten und bereiten erschütternde Ereignisse der Zu-kunft. Die Verblendeten bewirken ganz sichtbar das Gegentheilvon dem, was sie bezwecken möchten. Frieden wollen sie und wie-geln zum Krieg auf; wollen mit Knutcnstrcichen besänftigen undmit Stroh und Pulverfässern Feuer dämpfen.

Leben Sie wohl.

Jochmanns Kränklichkeit dauerte von Jahr zu Jahr wech-selnd fort; sie hinderte ihn aber nicht am Arbeiten. Sein Glaubean die Wundcrkraft des südlichen Himmelsstrichs, wie der Heil-quellen, verlor sich; aber wandte sich dagegen desto zuversichtlicherder homöopathischen Arzneikunst zu. Er trat mit verschiedenen Be-kenner» derselben in Briefwechsel, und ließ sich, selbst aus derFerne, von einem der Ihrigen verordnen, was zu seinem Heiledienen sollte. Nicht nur las er Alles, was über Homöopathie imDruck erschien, und zeichnete er auf, was sie ihm Gutes zu ge-währen schien: sondern er ward, in seinenhomöopathischen Brie-fen", selbst einer ihrer beredtesten Bertheidiger gegen die zahlreichenWidersacher. Sie aber, deren treuer Schutzredner er war, schützteihn nicht. Er schien dies aber weniger ihrer Undankbarkeit gegenihn, als seiner Vergeßlichkeit zuzuschreiben, sich nicht an den Ur-heber der neuen Heilart unmittelbar gewendet zu haben. Er faßtein den letzten Monaten des Jahrs 1829 den Entschluß, vonKarlsruhe nach Köthen zu reisen, sobald die Sommertage er-scheinen würden, um sich dort der Sorge des vr. Hahnemannanzuvertrauen. Einmal im Norden Deutschlands, dort vielleichtgenesend, schien ihm auch einen Absprung nach Riga zu machen,