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Gautier Füßen, überließ er sich seinem Hang zur Naturkunde, in-dem er zugleich französische und englische Sprache trieb; dann ginger diese Ostern (nur zwölf Tage war er im Vaterhause) nachMünchcn, wo er an den trefflichen akademischen Lehranstalten Me-dizin studirt. Er hat, wie in Genf, so in München, das Glück,in vorzügliche Gesellschaften gezogen zu werden.
Dagegen ist sehr wahrscheinlich, daß mein zweiter Sohn, Emil,der für ein Jahr nach Lausanne gehen wird, sich von da nachHeidelberg begeben wird, um sich dort zum Kirchenlicht gießen oderziehen zu lassen. Er wird dann Ihre Güte in Anspruch nehmen,die Sie seinem Bruder widmen wollten.
Ich lebe in meiner Einsiedelei gar frohmüthig, wie das reineBewußtsein es kann. Nur zuweilen drückt es mich sehr, wenn ichsehe, wie jetzt alles Naturwidrige, Unvernünftige obenaus will inunserm Weltthcil, und wie die unfläthigen Gespenster des Mittel-alters wieder spuken dürfen. Oft befällt mich dann eine unbe-schreibliche Sehnsucht nach Amerika; und, glauben Sie mir's, ichmuß mich oft recht ernst daran erinnern, daß ich nicht in Europa,sondern in meiner Blumenhalde wohne, um der Lust zu wider-stehen, meine Liegenschaften zu verkaufen, um mit Weib und Kin-dern über den Ocean zu gehen.
Unter den Fremden, die mich mit Besuch beehrten, machte icheinige sehr werihe Bekanntschaften. General Rotten, der Verthei-diger von Barcellona, sagte mir: Mina, mit dem er sehr vertrautist, habe aus Spanien nichts mitgenommen, als die Achtung derFranzosen, außerdem Schande und Armnth, so daß er eingeschränktleben muß, wie das auch beinah der Fall bei Rotten ist. — Die Be-dürftigkeit beider freut mich sehr, weil sie ein Stützpunkt meinesGlaubens an Tugend ist.