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Ich freue mich mm schon auf Len Herbst voraus, sowohl Siebei uns zu sehe», als den geistigen Schmaus zu genießen, den Sieder Welt in Baden bereiten Ich wollte, Sie würden dann beimir unter das gastfreundliche Dach einkehren, wenn Ihnen unsererepublikanische Einfalt der Lebensweise nicht gar zu einfältig vor-käme. — Daß Sie Ihren Wanderstab einstweilen nicht an derOstsee, sondern in der Schweiz und, wo nicht im Aargau, doch amGenfersee niedcrlegcn wollen, hat mich und meine Frau recht er-freut. — In Riga! — da läg' ein Welttheil zwischen uns. Aberin Lausanne oder Genf, das läßt sich hören. In letzierm Ortmöcht' ich Sie dann mit Karl von Bonstetten, Pictct und an-dern würdigen Männern znsammenbringen, wenn Sie nicht schonmit ihnen verbunden find.
Was nun mich selbst in meiner Einsiedelei am Znra betrifft,leb' ich meinen Schlendrian. Sic kennen ihn ja. Alles steht aufderselben Stelle, wie Sie es verließen, alles geht den Gang Vor-und Nachmittags, wie Sie ihn sahen. Von Fremden, die mich be-suchten, zog mich mehr die Art, als das Personal an. Es warenmeistens unwillkürliche Wanderer, die in der Schweiz ihr Asylsuchten. Unter selben auch, von Deutschen, der Dichter FolleninS,der lange im Berliner Kerker schmachtete, der Philosoph Oken.Jener ist jetzt in Aarau Lehrer, dieser in Basel. So mehrere an-dere; auch Graf Bocholz, der sich mit Ihrem Landsmann Stourdzaeinmal schlagen wollte, den deutschen Hochschulen zu Ehren. —Bon Franzosen einige, die mehr oder minder bei den Unruhe» imAnfang dieses Jahrs verdächtigt waren. Von Italienern mehrereaus Piemont und ans der Lombardei, der Carbonarerei verdächtigtu. ff w. Ich weiß nicht, wie ich dazu komme, daß mich eben dieseArt Reisender besucht. Ich höre aber, ein Herr Raoul-Rochettc,der mich vor zwei Jahren besuchte und etwas Ultra sein mag,soll mich in seiner Beschreibung der Schweiz als einen 6kek