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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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ler, auf dem dunkeln und geheimnißvollen Uebergange vom Seinzum Nichtsein, noch ein Helles Aufsiammcn des erstern erregt wer-den, indem die gewohnten, mächtigen Zauberworte des Spielsaus dem Nebenzimmer, ihm selber unbewußt, wie Reizmittel aufdie hinschlummernden Organe wirkten? Und, wurde er nichtvielleicht fortgelebt haben, wenn ihm nicht das schadenfrohe Glückeben jenes große Spiel zugetheilt hätte? Eine dauernde Spannungkonnte die Maschine wieder gehörig in den Gang bringen. Soaber hörte sie auf, er fühlte sich befriedigt und er sank hin,Schillers Thekla parodircnd. Er hatte gelebt und gespielt!

Ich will mit einem Paar Stadtneuigkeiten schließen, damit diesesunendliche Geschwätz doch einigermaßen einem Briefe ähnlich sehe.

In Dresden spukt es. Daselbst befindet sich nämlich in demZeughause ein uralter Türkenkopf, von dem schon die graue Bor-zeit erzählt, daß er wackele, so oft ein Krieg herannaht. DerAlte soll sich eben jetzt ganz bedenklich schütteln; und da man derFr. v. Krüdener geglaubt hat, deren Prophezeiungen doch nichteingetroffen find, so sehe ich nicht ein, warum man ihm nichtglauben soll, der sich schon mehr, denn einmal, als ein guterPolitikus bewährt hat. Gebe nur Gott, daß seine Verkündigungnicht von der Art sein möge, wie einst die der Bellona auf demZeughause von Berlin, als sie, kurz vor der Schlacht vor Jena,von dem Dache in die Straße hinabstürzte.

Ferner der protestantische Superintendent von Dresden sollim Karlsbade gestorben sein. Noch weiß man nicht, wem derPater Mauermann, Beichtvater des Königs, die erledigteStelle bestimmt hat.

Leben Sie wohl!

Die Verhältnisse damaliger Tage find zwar schon weit von unszurückgetreten und durch Ereignisse höherer Art verdunkelt, welche