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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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in der glücklichsten Stimmung von der Welt, wie sie die Aussichtauf die nahe Ausführung so manches Licblingsplanes nur immergewähren kann. Die langweilige Zeit, die man während der Vor-bereitungen zur Beerdigung denn doch im Sterbehaufe zubringenmuß, zu vertreiben, schlägt einer der jungen Herren seinen Mit-erben für den Nachmittag eine Parthie I'domdrs vor. Der Vor-schlag wird angenommen, und gleich in'dem Speisezimmer derSpieltisch arraugirt. Nachdem sie schon eine geraume Zeit gespielt,läßt sich ein Geräusch im Nebenzimmer hören, das sie wohl be-merken, auf das sie aber weiter nicht achten, weil es gleich wiederstill wird. Wie groß ist indessen ihr Entsetzen, als nach etwaeiner halben Stunde der verstorbene Oheim, freundlich an derMütze rückend, in die Thür des Schlafzimmers'tritt.Ei, ei,Kinderchen," ruft er ihnen zu,seid ihr da! Davon habe ich jagar nichts gewußt. Und," fügt er schnell hinzu, als er dieBestürzung auf den leichenblassen Gesichtern erblickt,laßt euchdoch nicht stören. Bleibt sitzen, bleibt sitzen. Ihr habt mich be-sucht, da ihr von meiner Unpäßlichkeit hörtet, und mich in meinemSchlummer nicht stören wollen. Bleibt nur sitzen und spielt fort.Ich setze mich zu euch und sehe zn. Ihr wißt ja, daß ich vondem Spiele auch etwas verstehe."

Wirklich setzt er sich zu ihnen, die in dem Augenblick nichtsBesseres, als seinen Nath zn befolgen, wissen, obgleich das Un-erhörte ihrer Lage sie fast sinnlos macht. Ach, und jede Ueber-legung zeigt ihnen nur die Trostlosigkeit ihrer Lage. Der Tod warnur Schein, die Erbschaft war es auch, und für jetzt ist sie ver-loren. Schlimmer noch als das! Nicht lange kann ihr Treibendem Oheim verborgen bleiben. Die Verwirrung und zum TheilVernichtung seiner Papiere muß den bis zur Pedanterie pünktlichenalten Mann, der lachenden Erben unanständige Hast und ihr In-