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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
Entstehung
Seite
301
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Ende des Kongresses habe die Beschleunigung der Mittheiluug noih-weudig gemacht. Sein Werk habe daher als gedrucktes Manu-skript vcrtheilt werden sollen, und in einer Nacht seien nur soviele Eremplare, als zu jenem Zwecke erforderlich, unter Aufsichteines russischen Beamten abgezogen worden. Ein Gleiches sei mitvielen andern geschehen, nnd nur ihn habe das Unglück der Ent-deckung treffen müssen." So weit Herr v. Stourdza, der übrigensden in den Zeitungen bekannt gemachten Brief an den Großherzogvon Weimar keineswegs in dieser Art geschrieben zu haben be-hauptete. Weigel selbst hat mich mehr als einmal versichert, erhabe nicht allein das Konzept desselben bei Stourdza, sondern auchdie von Seiten der russischen Gesandtschaft vertheilten Abschriftenbei dem französischen und österreichischen Gesandten gesehen, unddie berüchtigte» Worte:er, Stourdza, habe auf Befehl desKaisers gedacht, gehandelt und geschrieben," hätten sich nichtdarin befunden. Es habe ausdrücklich nur geheißen, daß erauf Befehl seiner Negierung gehandelt, gn'il svstt sxi xnr orckre

Die allgemeine Meinung des Publikums nennt Kotzebue alsden ganz eigentlichen Verfasser der Schrift, die von Herrn v. Au-st etden in Frankfurt a. M. gebilligt und an Stourdza gegebenworden, um des Herr» von Kotzebue französische Phrasen, dienicht weit her gewesen sein sollen, zu korrigire» und zu feilen.Inwiefern dieses Gerücht gegründet sei, weiß ich nicht. Esdürfte übrigens leicht des Herrn v. Kotzebue blutiges Ende un-widerruflich bestimmt und beschleunigt haben. Soviel endlich scheintgewiß zu sein, daß man die Schrift, zuerst von Cotta in Tübin-gen, dann in Brüssel und zuletzt in London gedruckt, vonParis aus, der Quelle alles Nebels, in Umlauf setzte.

Wie dem aber auch sein mag, und angenommen, jedes Wortdes Herrn v. Stourdza sei buchstäblich wahr, so scheint mir doch