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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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„Was man heutiges Tages Politik zu nennen pflegt, schrumpftin kleinen Staaten und engcrn Kreisen zu bloßen Jntriguenein. Und was ist zuletzt oft die Politik der größern Hofe Besseres,als Kunst diplomatischer Ränke? Dabei geht alles edlere Gefühlunaufhaltsam in Gewissenlosigkeit zu Grunde; am Ende auch derMeister, sein feiles Werkzeug und sein Werk."

„Die letzten Lebensjahre des Ministers Salis waren trauervoll.Er hatte das Vertrauen deö Volks verloren; unter den Führerndesselben, ja in seiner eigenen Familie, heftige Gegner. Im gan-zen Lande war man der Unfugen und Plagereien müde, welcheman bald der einen, bald der andern politischen Faktion, bald derösterreichisch-gesinnten, bald der französisch-gesinnten, Schuld gab.Das Veltliner Geschäft, welches kein Ende nahm, und Alles auf-regte; die Kornsperre, welche man von Schwaben her gegen Bün-den veranstaltete; die durch Bestechung bewirkte allzuniedrige Ver-pachtung der Landeszöllc; das Ruchbarwcrden der Vertheilungheimlicher Fahrgelder durch Oesterreich an einflußreiche Bündner —dies, und mehr noch, verursachte endlich im Jahr 1794 Aufwal-lung in beinah allen Thälern und allgemeinen Aufstand. Einigebehaupten, er sei von einem der Familie Salis gegen den Mini-ster Ulysses von Salis angestiftet worden; dafür zeuge ein inClä-ven vorgenommenes Verhör-Protokoll. Andere behaupten, es

ein I'<lor täglich wird für jedes wägete bezahlt, cs sind 20 Per-sehnen der Franzosen, mit Geschütz und Waffen wohl versehen, knnsimacht den Franzosen gesellschaft. Zwey andere franzosen, aber nichtffsoobiner, kommen mit dem Mayländer botten."

»Loire 10. iluillet.« »Votre tr. 8. Vielj."

Albnla und Bernina gehören z» den höchsten Bergpäffcn Bnn-vcns, im Engadin; Malir aber ist ei» Bergdorf, ohngefähr eineStnnde von Chur.