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Erlach, ein eifriger Christ, voll'unaussprechlichen Hasses gegendie Zerstörer der Altäre, fühlte noch manchen besonder» Grand,der Staatsmnwälznng in Frankreich zu fluchen. Er hatte, wieviele andere Schweizer, Geldsummen entliehen und in Frankreich!, Monels psrilus zu 10 für 100 auf Zins angelegt. Die Herab-setzung aller Fonds im Jahr 1785 auf ein Drittel und die Ver-zinsung dieses mit Papiergeld, gereichte ihm zu großem Schaden. —Am 10. August 1792 wurde sein jüngster Bruder, Karl vonErlach, welcher, als Hauptmann der Schweizcrgardc, denselbenTag die Wacht beim König hatte, in Paris vom Volk ermordet. —Bei Menain in Flandern wurde sein zweiter Sohn, Ludwigvon Erlach, der den Tag zuvor erst beim Regiment von Gon-moens angekommeu war, und de» sein Vater zärtlich liebte, vonden Franzosen im Herbst 1783 getödtet.
Früh predigte er daher schon allen seinen Freunden in Bernden Krieg gegen Frankreich mit aller der rücksichtslosen Leiden-schaftlichkeit, welche ihm eigen war — man hörte ihn nicht.
Er drang darauf, die Schweiz wenigstens zeitig in Vertheidi-gungsstand zu setzen. Und da er erfahren, daß selbst Pichegrüden Fcldzeugmeistcr Clairfait den vortrefflichsten General derDeutschen genannt habe, so erkundigte sich Erlach durch einen beiClairfait beliebten Emigranten, ob dieser General, dem die kaiser-lichen Minister das Hauptkommando abgenommen hatten, geneigtsein würde, im Fall eines Anerbietens, den Oberbefehl schweize-rischer Truppen anzunehmcn? Die Antwort war nicht ungünstig.Erlach suchte sofort die Schultheißen Steiger und Mülliuenzu bereden, den Feldzeugmeister Clairfait als Generalissimus in
fern; oder welche durch Kultur des Seidenbaus, durch Anlegung vonGlashütten, von Baumwollen- und Muffclinfabriken Wohlthäter desLandes geworden wären.
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