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läufern zusammengesetzt, die der Herzog von Würtemberg hatteauffangen lassen, die Stelle eines Majors an. Schon war er imBegriff, zn dieser neuen Bestimmung abzureisen, als er angeklagtward, gegen das Verbot der Berner Regierung, für englischenSold haben werben zn wollen. Er bethcucrte vergebens seine völligeUnschuld, und ward auf sechs Monate nach Murten verbannt.
Die Zeit seines Erils war noch nicht verflossen, als mit derNachricht vom Frieden sein Regiment abgedankt wurde. Er bliebdemnach wieder ohne Aussichten auf einen größer» Wirkungskreis,bis er 1785 durch ein cinmüthiges Stimmenmehr zum Mitglieddes souveränen Raths von Bern, und im folgenden Jahre zumGeneralkapitän nach Lugano erwählt wurde.
Einer seiner lebhaftesten Wünsche war nun erfüllt. Er bewiessich in seinem Amte als ein rechtschaffener Mann, der überall dasGnte will und wirkt, wo er cs kennt und kann.
.'Inzwischen hatte er auch sein Werk, <lo«ls <Iu boniieur be-titelt, ausgearbeitet. In Erzählungen, Dialoge», Träumen n. s. w.stellt es die Lehren der Moral und Lebensweisheit unterhaltenddar und vcrräth, mit ausgebrciteter Belesenheit, Reichthum vonErfahrungen und rege Phantasie des Verfassers, Er eignete dasBuch der russischen Kaiserin, Katharina ii. zu*). Erlach, demder Fcldmarschall Romanzow die gnädige Aufnahme des Werksvon Seiten der Kaiserin gemeldet hatte, machte sich ans eine»glänzenden Beweis der kaiserlichen Huld Hoffnung. Aber Ro-manzow starb. Erlach war vergessen!
Durchs Loos kam er 1789 in den Rath der Sechszehner; undim gleichen Jahr wurd' er als Gesandter in die italienischen Vog-teien ernannt. Immer rastlos machte er wiederholt seiner Regie-
*) In der Dedikation nennt er sich ciioxen ll'une nntion lillre, g»iignoic 1'art sie mentir et eie üatter les rols.