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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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§ .

Schweizers seine Achtung verweigern, der im häuslichen Kreisezu aller Zeit ein Muster stiller Religiosität, reiner Sitten undungekünstelter Wohlthätigkeit war, im öffentlichen Leben aber,von seiner Altvordern Ruhm begeistert, blutigen Untergangleichter, als die Schmach des Berner Namens ertragen konnte."

3. Friedrich Cäsar Faharpe.

An den Ufern des GenferseeS, in dem Flecken Rolle, lebtendie Aeltern dieses in den Jahrbüchern der Schweiz berühmt ge-wordenen Mannes. Sie waren nicht sehr begütert, genoffen aberin ihrer Gegend einer allgemeinen Achtung, welche sie für dasentschädigte, was das Glück ihnen verweigert hatte. Ihre Familiegehörte zu denjenigen Geschlechtern, welche man unter den Adeldes Waadtlandes begriff. Im Jahre 1754 ward ihnen ihr SohnFriedrich Cäsar geboren. Der Vater, ein alter Kriegsmann,welcher aber Kenntnisse gesammelt hatte und Geist besaß, über-nahm selbst die erste Erziehung dieses Sohnes, dem er die Namenseiner LieblingShelden beigelegt hatte. Weiches Herz, regsameEinbildungskraft, bezeichneten das Kind. Jeder liebte es, undwollte an seiner Bildung Theil nehmen. Man sprach ihm oft vonder Rechtlichkeit, von der strengen Tugend seiner Vorfahren, derenLiebe für die Sache des Volks, und ermunterte es, in deren Fuß-stapfen zu treten. In diesem Alter der ersten Eindrücke erschienenihm diese vom Volk gepriesenen Vorfahren wie Heilige. Als derjunge Laharpe einst betrachtend vor dem Bilde seines Großvatersstand, zerstoß er in Thränen; er streckte seine Arme empor zu demGemälde des angebeteten Mannes, und die dunkeln Empfindungen,