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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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Burg, Namens Zeizenmüre; es ist Zeislmaur, und der Flufidie Trasem. Von da führte Etzel seine Braut nach Tulua (Tnlln)und Wiens der Stadt (V. 5458), wo das Beilager gehalten ward.Richtig merkte schon Johannes Müller an, daß man von Wienerst im dreizehnten Jahrhundert, höchstens im zwölften, so sprechenkonnte, wie hier; und Everdingen und Mantern ließ erst KaiserRudolf l. im Jahr 1274 mit Mauern und Graben umgeben. *)

Nach achtzehn Tagen ward die Reise fortgesetzt von Wien nachHuniburch der alten (V. 2517), dem jetzigen Heimbnrg. VonMiscnbnrch der reichen schifften sie sich ein nach Ezele Bnrch(V. 5529).

Zwar weiß ich sehr gut, wo die Misanpurch (»losäpurxnmpannonicum) und die Burg des Ezelin (Oasirum 6tle/.ilon>8) ge-legen ; aber man merkte es dem Dichter von Chriemhildens Rachebald an, daß ihm alle Erd- und Länderkunde abgeht, sobald ersich jenseits Wien im Ungarlande, oder jenseits Paffau in Bayernoder hinter die Donau denkt. Er nennt keine Orte mehr; seineVorstellungen werden verworren.

Es gab ein Misenburg oder Moosbnrg in Ungarn, vonPriwina, dem Ostmähren, im Anfänge des neunten Jahrhunderts(im heutigen Untersteiermark) gebaut.**) Es gab eine Hezil-Bnrg (cissrum cirvrilonls), welches aber nichts anderes als derältere Name von Mosebnrch war***), seit Hezhil, der SohnPriwina's, da gewohnt hatte; auch ist gewiß, daß die Hunnenim Anfänge des zehnten Jahrhunderts in diesen Gegenden Herren

*) 8l.Liii<Iolii Lüronreo», beim Oefcle äe/'i/-t. Lore. 1, 510.

**) rncls 4/, iietule

r,r /»aluele. Ilansi/ Ae/r». »aee. 2, 129.

***) /» Lailro bleriionis rrovrker tUo^ueeL 2 -ocato. Ilansi?t. e. 2, 135.