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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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gestümen Sehnsucht die Ankunft der Oesterreicher wünschten, wievormals. Nicht nur blieben, während des Treffens, alle Einwoh-ner in stiller Ordnung, sondern die von Seelisberg und Em-metten zeichneten sich sogar durch Dienstfcrtigkcit in Unterstützungder fränkischen Truppen wider meine Erwartung sehr aus.

Der Divisionsgeneral Leconrbc, welcher den rechten Flügelder fränkischen Armee in der Schweiz befehligte, brach endlich dielange Waffenruhe in diesen Gegenden ab. Indem er am 17. Au-gust Uri selbst angriff und das Land von Schwyz, mußten dieGenerale Loison und Güdin sich im Berner Haslithale zu Mei-ringen vereinigen, jener über das Gadmenthal, durch Maien-thal, Wasen anfallen, und dieser über die Gr im sei und Fnrkain Urseren eindringen.

Der glänzende Erfolg dieser kühnen Unternehmung, welche dasVorspiel der Schlacht von Zürich ward, ist bekannt.

Ich begleitete den General Loison durch die Thäler von Ob- -walden, über den Brünig bis in das rauhe, entlegene Gadmen-thal, um den Transport der nothwendigsten Lebensmittel und derMunition und des schweren Geschützes zu beschleunigen und zu er-leichtern von Dorf zu Dorf. Denn alles, was durch dieses Berg-labyrinth geführt werden mußte, konnte nicht durch Rosse, sondernnur auf den Achseln starker und gewandter Männer über Felsen-hänge und Abgründe getragen werden. Das Volk schien mit Freu-digkeit sich diesem mühsamen Dienste hinzugeben. Es war einfrohes Gedränge; die letzte Anstrengung, wie Jeder hoffte, amZiele unzähliger Leiden.

Jenseits des Kirchethügels, am Dörflern JmGrund, schiedvon uns der General Güdin, ein sanfter, gefälliger Mann.Seine Brigaden zogen die Bergstraße an der Grimsel, auf derenunwirthbaren Höhen, hinter Wällen von Felstrümmern, der Feindihn erwartete. Man muß mit eigenen Augen jenes grausenyolltz