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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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die Tiefe der schäumenden Neuß hinab. Die Franken machte» inden Gebirgsspalten des Gvtthard diese» Tag 1800 Gefangene,und überließen als Sieger, unverfolgt vom Feinde, ihm das traurigeSchlachtfeld.

Loison kam mit erschöpften Truppen am 8. Juni in Stans. an. Die Leiden dieses unglücklichen, meiner Sorgfalt anvertrautenLandes schienen noch immer nicht ihre ganze Höhe erreicht zu haben.

5.

Eine der ersten unangenehmen Folgen vom Rückzug der Frankennach Unterwalden war, beim Mangel anderer Wohnungen zur Ein-richtung des verlangten Militärspitals, die Einräumung eines be-trächtlichen Theils derjenige» Nebengebäude des Stanser Frauen-klosters, worin der edle Pestalozzi mit den Waisenkindern lebte.Hätte ich auch, zur Schonung des Waisenhauses, die von demBrande übriggebliebencn Bürgerhäuser des Fleckens, worin meh-rere Familien gedrängt beisammen wohnten, zur Aufnahme derkranken und verwundeten Soldaten vernrtheilen wollen: würdedennoch der Gencralstab in meinen Vorschlag nie gewilligt haben.

Pestalozzi fühlte die Nothwendigkeit, und gehorchte, wenngleich nicht ohne Schmerz, ihrem Gebot. Dazu kam, daß dieFranken selbst, von einer Stunde zur andern, den erneuten An-griff der Ocsterreicher erwarteten, und mir nichts weniger, alsSicherheit ihres Bleibens verbürgen wollten und konnten. Eswurden demnach alle diejenige» Waisenkinder mit einem Geschenkentlassen, welche von ihren Aeltern und Verwandten selbst abge-sordert wurden, und, nach dem Zcugniß rechtschaffener Männer,von ihnen wohl unterhalten werden konnten. Von achtzig Waisenblieben noch ungefähr zwanzig in der Anstalt zurück. Pestalozziließ die dem Hause zugehörigen Vorräthe, bis auf ruhigere Zeiten,