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daher, daß ich ins Muottathal gegangen war, wo ich de» Feindzurückgcstoßen, ihm zwei Kanonen und zwei - bis dreihundert Man»genommen habe. Meine Gegenwart hat die Gcmuthcr wieder be-ruhigt. In diesem Augenblick sind die Ocstcrreicher in vollem Rück-zug. Sie haben selbst die Brücke bei Wasen abgcworfcn, wasmich noch daran hindert, sic zu erreichen. Sie haben sich auchaus allen Pässen des Schächenthalü und Maderaucrthals zurück-gezogen."
Ich las diesen Brief auf öffentlichem Platze vor; drang aufschleunige Wicdcrbesetzung der verlassenen Posten; ließ Wein undLebensmittel unter die ermüdeten Truppen austheilen, streckte ihnen,um den Muth zu beleben, Geld auf Rechnung ihres Soldes vor,de» sie schon seit Monaten nicht empfange» hatten, und brachtees endlich dahin, daß sic noch in derselben Nacht wieder an dieGrenzen eilten.
Das Vollziehungsdirektorium crtheilte mir Vollmacht, in denGebirgen, welche Waldstättcn mit dem Berner Oberland und be-sonders mit dem Haslithale verbinden, alle Vorkehrungen zur Ver-theidigung dieser Gegenden wider de» Einbruch des Feindes zutreffen. Allein bald übernahmen die Franken selbst dies Geschäft,als sie, von der Uebermacht ihrer Gegner und vom Mangel anLebensmitteln gedrängt, Nri verlassen und sich in die Unterwald-ner Gebirge, unter Anführung des Generals Loison, zurückziehc»mußten.
Das letzte Treffen, welches er und Lecourbe den Kaiserlichengeliefert hatten, war eins der gräßlichsten. Zwei von Hunger ent-kräftete Heerhaufen schlugen sich in den Klüften des Gotthard,dessen öde Felsen, von Blut und Leichnamen bedeckt, das scheuß-lichste Bild darstcllten. Von Klippe zu Klippe ward mit Verzweif-lung gefochten; zuletzt fast ohne Schuß, nur mit dem Bajonett,Mann gegen Mann, gearbeitet. Unzählige Ermordete stürzten in