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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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sandt worden Ware», aus der Todesangst befreit. Die Beredsam-keit »nd der Ernst gleicher Männer zerstreute das Volk und retteteAlpnach und Obwalden non größer»! Unglück.

Die niedergehaiicncn Freihcitsbäume wurden alsbald wiederaufgerichtet, und die fünf vorzüglichsten Urheber zu mir gen Stansgeführt. Die Gemeinde, von meinen Drohungen wegen des Ver-brechens ihrer Bürger geängstigt, ward von Freude gerührt, alsich nicht nur die Drohungen nicht vollzog, sondern selbst den Fehl-baren verzieh. Der Gehorsam gegen die Gesetze ward erneuert-,Alpnach gab nie wieder Anlaß zu Klagen, so lauge ich in jenenGegenden lebte.

Der kaiserliche Oberst St. Julien hatte »m diese Zeit, vonBünden aus, die Höhen des St. Gotthard erobert, und warbis Wasen hcrabgedrungen. Die französischen Feldherren Le-courbe und Loison verthcidigten noch das große Rcußthal desUrnerlandes.

Während diese schlugen, empfing der Befehlshaber der lemaui-schen Milizen, Dctrchtorrens, die falsche Nachricht, daß Le-courbe über den Sec der Waldstätte flüchte, und die Kaiserlichen,Meister von Uri, gegen Unterwalden vorrücken. Eiligst rief er dieMilizen von den Höhen bei Bauen, Seelisberg, Emmettenund Beggenricd nach Stans, und setzte ganz Unterwalden durchseinen Rückzug in Bewegung. Ich erfuhr denselben erst, als erschon geschah (am 1. Juni).

Weil das helvetische Militär de» fränkischen Befehlshabernuntergeordnet war, konnte ich meinen Vorstellungen über die Ge-fahr s welche durch Entblößung jener festen Gebirgspässe entstand,keinen Nachdruck geben. Der Kommandant, voller Bestürzung,hörte mich kaum. Er bereitete sich zum weitern Rückzug gegenObwalden. Seine Angst verbreitete sich überall. Man fürchteteden unmittelbare» Einzug der Oesterreicher, und neue Verhcerun-