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keit der Regierung, wenn sie „Aristokraten" oder Feinde der nun-mehrigen Staatsordnung in Acmter und Würden hob?)
In de» italienischen Kantonen Lugano nnd Bellinzonadauerte noch immer, wiewohl schwächer, der in den ersten Mon-den der Resolution entstandene Parteizwist zwischen denen fort,welche das Land jenseits der hohen Alpenkettc an den jungenFreistaat Cisalpiuicn schließen, und denen, welche der helveti-schen Republik angehören wollten. Das Volk selbst nahm anden Umtrieben der Parteiführer freilich nur geringen Antheil. Beides Landes großer Armuth fühlte es nur den harten, unge-wohnten Druck des fränkischen Militärs. — Laut erhob es seineKlagen, wozu sich, wie überall in Helvetien, die Furcht vor ge-waltsamer Aushebung der jungen Mannschaft zum Kriegsdienstmischte, und der Priester schreckliche Weissagung vom nahen Unter-gang der Religion.
So herrschte in Helvetien kein Gemeingeist, kein allgemeinesSehnen zur Rückkehr »ach dem nutergcgangenen Staatsverhältniß,aber auch keine Liebe für die neue Verfassung. Was die Völker-schaften seit einem Jahre verloren, und was sie empfangen hatten,war nicht ihres Willens gewesen. Nur in dem Einzigen stimmtenalle überein, daß die Beherbergung eines fränkischen Heeres un-erträglich sei, und daß die Zentralregierung, unvertraut mit demGeist der Nation, allzuschouungslvö deren Vorurtheile nnd Mei-nungen verwunde.
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*) Pfenninger, NegierungSstatthalter des Kantonö Zürich, Berichtvom Oktober und November.
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