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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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staad den Nidwaldnern Beweise kriegerischer Geschicklichkeit gegeben.Er war's, der damals das Feuer ihrer Batterien gegen die Frankenglücklich geleitet, und den Kampf zum großen Nachtheil des Feindesverlängert hatte.

Jetzt, als in den Gebirgen das Horn des Aufruhrs überallscholl, faßte erden Gedanken, Stans in das blutige Abenteuer desallgemeinen Aufstandes zn verwickeln. Gerüchte, welche finsternEreignissen, wie Wirbelwinde an schwülen Tagen den Nngewittcrn,voranznziehen pflegen, bereiteten die Gemüthcr vor. Viele jungeLeute waren geflüchtet, weil man sagte, sie würden ansgchoben,und unter die fränkischen Truppen gemischt werden. Andere hattensich ihnen in Hoffnung ergiebiger Beute und glänzender Rache zn-geseltt, weil es hieß: die Franzosen würden überall geschlagen,überall verjagt, und so müsse Jedermann aufstehen und wider sie.streiten.

Znndel-Nazi sammelte aus diesen Flüchtlingen eine kriegerischeRotte auf der Höhe des Gebtrgs, im Dorfe Emmeten an denUrner Grenzen. Man lebte lustiges Leben, stellte Posten aus undbeobachtete die Bewegungen freundlicher und feindlicher Schiffe ansder weiten Fläche des Waldstättcr-Sees. Viele stiegen ans Nid-walden hinauf gen Emmeten, von Neugier gereizt, dieZundel-armee" zn sehen, und wurden geworben, Waffen zn tragen, oderden Aufstand im Thale zn bereiten durch Verheißung und Drohung.Der Befehlshaber selbst hatte sich an Vtncenz Schund in Nrtgeschloffen, um durch solche Verbindung sein eigenes Ansehen beider Bande zu stärken, welche er beherrschte. Ans dessen Geheißhielt er die Höhen von Emmeten ferner besetzt. Doch drohte eroft gen Stans hinab, daß er den Flecken cinnehmcn und die Obrig-keitenans andere Gesinnungen" bringen würde.

Die Keckheit dieses Mannes flößte den Nidwaldnern Vertrauenet», und Trotz gegen die Beamten, welche die alte Anarchie wieder

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