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trabenden Worten, die Waffe» zu ergreifen, und mit „den sieg-gewohnten, alten nranischen Harste» die Bezwinger Enropens znstrafen
Die unbedeutende Zahl der Franken, in den Dorfschaften desThals, ward mit leichter Mühe gegen die Ufer des Sees getrieben,wo sie, mit einer Kompagnie waadtländischcr Milizen vereint, denHafen von Flüclen besetzte.
Die Landlcute sahen sich Meister des Landes. Ihr Drohen mitMord und Brand zwang alle Gemeinden, auch solche, welche derRegierung treu zn bleiben beschlossen hatten, znm Panier des Auf-standes überzutrctcn. Vincenz Schmid nahm mit hohem Gefühldie Würde des Feldherr», besetzte die von de» Franken und Waadt-ländcrn endlich verlassenen Seenscr, und sandte Boten gen Schwyzund Glarus, Wallis und Levcntina, seine Siege zu verkünden.
Aber Zug und Schwyz waren schon durch die Erscheinung desSoultschen Heeres zum Gehorsam zurückgcführt. Auch in Waliiswurde von fränkischen und waadtländischcn Schaaren glücklich gegendie regellosen Haufen der Empörer gestritten/
Vincenz Schmid, berauscht von der Hoffnung hohen Ruhmes,wich aber von der gefährlichen Bahn nicht, wiewohl seine „ ma-nische Armee", deren Glieder weder Gehorsam »och Ordnungkannten, ihm das Glück des Wagestücks zweifclvoll genug machte.
Schwyz sandte eine feierliche Ermahnung an Uri, die Waffenzn strecken. Es meldete den Urnern, daß die Franken, vergessenddes vergossenen Bluts ihrer Brüder, ick» Boden von Schwyz be-treten hätten. „Kein Blut", spricht der Aufruf, ward fürder ver-gossen. Religion und Menschlichkeit hatte unfern Rausch verdrängt;und die beleidigten Franken nahmen, als Freunde und Brüder,wieder Besitz von den Posten, ans denen sie nicht Feindschaft undBosheit, sondern Unsinn vertrieben hatten. — Ihr, unsere Freundennd Brüder! ihr seid nun der Gegenstand nnsers Kummers, nn-