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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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251
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zu mache» versucht. Dort, wie hier, hatte» Aufwiegler erdichteteBriefe von Befehlshabern der österreichischen Heere her»»,geboten,der Kaiser werde die Eidleistende» um Leben, Hab und Gut be-strafen, hingegen diejenige» hoch belohnen, welche männlich wider-stehen würden/'

Das Volk von Schwyz trotzte zwar auf seine» in blutigen Käm-pfen bei Schindellegi und Rothenthurm errungenen Vertrag mitden fränkischen Feldherren,Aber durch das Ansinnen des Bürgcr-eidcs wird die Kapitulation vernichtet, die Religion ihren Feindenpreisgegeben!" flüsterten die Werkzeuge der Ausgewanderten,Sehetihr lieben, verrathencn und verkauften Menschen nicht, wie nn-muthig alle Kantone sich gegen den Schwur sträuben? Wie sie nur,von bitterer Noth überwunden, gehorchen? Nm wie mehr solletihr nicht gegen den Eid streben, die ihr euch durch ruhmvolle Kapi-tulation gesichert zu haben glaubt? Seid ihr umsonst in den Streitgezogen? find unsere Brüder umsonst gefallen am Morgarten?"

Diese Sprache erweckte der rüstige» Schwyzer angebornen Stolz,Doch schlau spielten die Priester ihre mißliche Rolle im Hinter-gründe; andere unternehmende Männer mußten öffentlich handeln.

Ein Landmann, Christoph Betschard, welcher schon durchAusweisung kaiserlicher Ermahnnngsbriefe das Volk des Mnotta-thales und die Bewohner des Gebirgsrückens am Sattel zurUnruhe gereizt hätte, hielt mit seinen Vertrauten im Hause einesBürgers im Flecken Schwyz geheime Zusammenkunft, Sie berath-schlagten über Ablegung des Eides, und vereinten sich, durch Bot-schaften in alle Kirchgänge des Landes, Volksausschüssc in de»Hauptort zu berufen.

Die Ausschüsse der Gemeinden erschienen am 18. und 19, Augustin Schwyz, Ein Haufen der besorgten Landleute strömte gegen dasKloster der Kapuziner, ein anderer zum Pfarrer Red in g, bischöf-lichen Kommissär, An beiden Orten aber ward dem Volke erklärt,