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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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ward, de» Bürgereid zu leisten, vor weltliche»! Richterstuhl zu er-scheinen und den Nechtsamcn der Kirche etwas zu vergebe».

Mit diesem Geschrei der Priester und Mönche verband sich dieStimme der an den Grenzen nmherirrcnden Ausgewanderten. Sieweissagten die Nähe neuen Krieges, und Befreiung des Vater-landes durch Gewalt kaiserlicher Waffen. Sie versäumten keinKunstniittel, keine glückliche Stunde, den Mißmuth der Hirten-völker wachsam zu halten, Gährungsstoff auSzustreucn, kleine Auf-stände zn erwecken, Parteihaß zu nähren, Volk und Obrigkeitwider einander zu erbittern, und Gesetzlosigkeit zu befördern.

Indem ihre Thätigkeit das Vaterland mit Zwietracht, Auf-rühren und Blut füllte, hofften sie der Welt den unverwerflichstenBeweis vom Nachtheil der Staatsveränderung zu geben, und dieehemaligen Regierungen in glänzenderes Licht zu stellen; durch Zer-reißung aller öffentlichen Ordnung die Schweiz zur leichtern Krieges-beute des Hauses Oesterreich zu machen, und diesem im Innernder Alpen durch eine Kette von Verschwörungen und Rebellionenein Hilfsheer zu erwerben.

An ihre Pläne schloß sich die Schaar der um Remter, Privi-legien und Ansehen trauernden Geschlechter; cs schloß sich an siejeder, mehr oder minder in seinen Hoffnungen Gekränkte; es schloßsich an sie die Leichtgläubigkeit des Volks, welches von Gerüchtenund Prophezeiungen betäubt, die Religion in Gefahr, das Vater-land an Frankreich verkauft glaubte, bald vor Ungeheuern Abgaben,bald vor der Möglichkeit zitterte, die junge Mannschaft übersweite Weltmeer entführt, mit den Franzosen in Aegypten undIndien fechten zu sehen.