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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
Entstehung
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uua von ihrer Gewalt abhängig gemacht. Der römische Kir-chenstaat war zn einer Marioncttenrepublik nmgestaltct, derKönig von Sardinien aus seinem Piemont verjagt; Maltagenommen und seine Orden zerstreut; Aegypten der bundesver-wandten hohen Pforte entrissen.

Es war zweifellos, daß Europa nicht länger geduldige Zu-schauerin so vieler und entehrender Mißhandlungen bleiben werde.Von allen Seiten erblickte man im Schatten der FriedenSpalmeuKricgsrüstungen. Diese Rüstungen wurden die traurige Hoffnungaller Bergvölker Helveticas.

So fest und sehnlich aber auch der Wunsch der Gebirgs-Kau-tonc zur Aufrichtung ihrer alten Ordnungen war, hatte doch selbstdas Unglück, unter dessen Paniere sich sonst wohl Todtfcinde ver-söhnen, nicht Macht genug, die Völkerschaften der Alpen für dasgemeinsame Ziel zu verbinden. Jede handelte, wünschte und sorgtefür sich allein, unbekümmert um die Nachbarn. Ohne Einheitdes Plans und der Mittel brach sich ihre Wuth daher in verein-zelten, unzeitigen, unberechneten Aufrühren, deren jeder die Lastdrückender machte, welche sie abzuschütteln gemeint waren.

Eben jene Volksversammlung Nidwaldens, welche am 8. Maifeierlich die Einverleibung ihres bisherigen Staats in die neuehelvetische Republik erklärt hatte, ließ, ohne ihn auszusprechen,den Willen deutlich vorblicken, daß sie ihrem Worte nicht treubleiben werde. Sie dankte zwar ihre Krieger ab, aber befahljeglichem, sein Gewehr nebst viernndzwanzig Patronen mit sich zunehmen, wo dann alle Monat von den Trkllmeistern oder Unter-offizieren Nachsuchung gemacht werden sollte.

Der Geist, welcher diese Gegenden bewegte, war kein Ge-heimniß. Die, welche Einheit Helveticns wünschten, mußten ihnfürchten. Daher erhob sich schon früh im helvetischen StaatsrathePeter Ochs, ein Glied desselben, und schlug vor, sämmtliche