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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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wußte um den andern; jegliches rüstete sich, nun nach seinen eigen-thümlichen Strich Landes zu verfechten.

Die Truppen am Brünig, als sie das Vordringen feindlicherMacht vernahmen, zogen theilö aus eigenem Triebe, theils abge-rufen, wieder der Heimat zu. Die Mannschaft von Uri vertrautenicht mehr der Sicherheit von Unterwalden. Darum bahnte siesich vom Brünig hinweg durch die wildesten Hochgebirge eine»neuen Hcerweg in den vaterländischen Kanton.

Doch weder Uri, »och Unterwalden, standen in ähnlicher Ge-fahr, als Schwyz. Dahin zogen sich gedrängt die fränkischenHeersäulen zusammen. Schwyz rief um Hilfe gegen die Uebermachteines Feindes, dessen Heer allein stärker, als die Zahl der ge-stimmten Landeseinwohner war. Allein die Obrigkeit Nidwaldens,vor eigenem Unfall zagend, zauderte, Beistand zu senden. Ver-lassen von allen Bundesgenossen, nur von einigen hundert Urnernnnterstützt, stritten, ihrer Vorfahren Werth, die Schwyzer siegreichaus den Höhen von Morgarten und am St. Jostenberg. Alsendlich 500 Freiwillige von Unterwalden den Helden zu Hilfe eilten,hatten diese schon, entkräftet durch ihre Siege, dem geschlagenenFeind Unterhandlung geboten.

Uri, bewogen vom Anblick unabwendbarer Gefahr, nahm nn-muthig die zwischen den Schwyzern und Franken geschlossenen Be-dingungen an. Die feindlichen Heere, in Folge des geschlossenenVertrags, verließen die Grenzen von Schwyz.

Auch Obwalden, nachdem Furcht den Rausch der Leidenschaftgelöset hatte, unterschrieb am 5. Mai die neue Staatsverfaffungzum andern Male. _

3.

Einsam stand »och das Volk Nidwaldens auf dem Schau-platz der Verwandlungen, von Feinden und überwundenen oder