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die Landcsgemeindc Obwaldens einmüthig die angenommene Ver-fassung.
Ungeduldig harrten die Schweizer ans den Höhen des GebirgSdem Befehl entgegen, hinabzndringen ins Haslithal, welchessich unter ihren Füßen ausdehnte; zusammenschmelzcnd mit denbernischen Gcbirgsvölkern dieser Gegenden, in wilder Masse überdie Seen von Brienz und T h u n hervorzuströmen gegen dieMancrn des gefallenen Berns, und an eben der Stätte den stolzenFeind zu bekämpfen, wo er noch von seinem ersten Siege ruhte.Aber beim Mangel eines festen Entwurfs, schwankend zwischenLnst zum Angriff und zur Verthcidigung, hatte der NidwaldnerKriegsrath dem Landeshauptmann Zeiger bestimmt verboten, dieBerner Grenzen zu überschreiten. Vergebens mahnte er, als ihnObwaldner, Urner und Glarner Kriegshanfcn verstärkt hatten,um Vcrhaltnngsbefchle. Selbst als der Major Hauser erschien,die vereinten Völker am Brünig unter seinen Befehl zn nehmen,ward die Verlegenheit der Anführer nicht gelösct.
Unterdessen war der Zuger Oberst And ermatt dem anrücken-den Feind in die freien Aemter cntgegengezogen; der Glarner Pa-ravicini hatte sich am Zürichsee über Rapperöwyl ausgedehnt;Alohs Rcding, der Schwyzer Landeshauptmann, hatte Luzernbesetzt, wo 300 Mann von Unterwalden ihm bcistanden. Alleinim Zeitraum weniger Tage war das Heer der Eidgenossen durchUebermacht und Waffenkunst der fränkischen Brigaden zersprengt,daß nur noch Uri, Schwyz und Unterwalden mit geringen und.übelgeordneten Kräften um die Bertheidigung ihrer heimatlichenFluren zu sorgen hatten.
Dieser Wechsel der Dinge, welchen Jedermann bei der allge-meinen Unordnung und Planlosigkeit ahne» konnte, zerstörte denletzten, losen Zusammenhang der Kriegsverbündeten. Niemand