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bloß die gewöhnlichen Folgen des Kriegs erblicken; sondern auchdie schrecklichsten Folgen der Konstitutionssätze, die wir euch, thenre,liebe Landleute, erklärt haben, in Menge antreffen."
Andere traten nach diesem aus. Sie wetteiferten in Furchtbar-keit der Weissagungen. „Fromme Stiftungen, hieß es, werden auf-gehoben, die Kirchengüter geraubt, die Tempel geplündert, dieAltäre niedergestürzt, das Heiligthum mit Füßen getreten, die Un-schuld geschändet, das Laster begünstigt, die Tugend verhöhnt, dasEigenthum konfiszirt" u. s. w.
Schaudernd vom Greise bis zum Knaben, welcher zum ersten-mal inner den Schranken der Landsgcmeinde stand, hörte Jedersolche Worte. Der Glanbenseifer entzündete die Gemüther. „Ver-werfet, schrien die Priester, verwerfet die Konstitution! — Seidihr nnsers Sinnes, liebe Landlente, so rufet heute mit einerStimme: Es lebe die Freiheit der Kinder Gottes, die Gleich-heit mit Jesu Christo, die Einheit und Unth eilbarkcit unsersheiligen, christkatholischen Glaubens." "
Der Landammann des Hirtenstaats, gelehnt an das entblößteLandesschwert, nahm noch, aber zum Ueberstuß, das Wort, derPriester Lehre mit weltlichem Ansehen zu befestigen. Das begeisterteVolk erhob sich und schwor mit entblößtem Haupt und emporge-strecktcn Händen, im Angesicht des Gekreuzigten, „für Erhaltungder heiligen christkatholischen Religion und Rettung der theucrnFreiheit im Fall der Noth, nach dem Beispiele der in Gott ruhen-den Väter, Gut und Blut, Leib und Leben aufznopfern.
„Die Religion unserer Väter sei, wie bis dahin, unsereKonstitution! und das Kreuz Jesu Christi unser Freiheits-baum!" Mit diesem Geschrei zogen Priesterschaft und Volk zuihren Hütten heim, den Rosenkranz betend.
Jetzt war Haß der helvetischen Staatsverfassung Volksgesetz;Empfehlung ihrer Annahme, zur Verhütung größer» Unglücks,