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kratischen Stände gegen Obwaldens Abfall vom ewigen Bunde —mächtiger sprach die Nähe fränkischer Schaaren, welche über Thungegen den Brünig, Obwaldens mittägliches Grenzgebirg, imZeitranmc weniger Stnnden ziehen konnten.
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2» Nidwalden war die Zahl der Einsichtsvoller» nicht groß,oder deren Stimme nicht mächtig genug gegen die LeidenschaftAller, nnd gegen den Einstnß der Geistlichkeit.
Im lebendigen Gefühle seiner Kraft, seiner Freiheit, seinerUnschuld wollte man nun und nie von Unterwerfung hören. Derheroische Geist Arnolds von Winkclried flammte in allenseinen Enkeln. Die Hirten stiegen nieder von ihren Bergen , sahenhimmlische Erscheinungen nnd sprachen mit Prophetenznngen. DieGeistlichen fachten mit Worten heiligen Eifers den grenzenlose»Zorn gewaltiger an. Sie deuteten im Geiste auf die öden Tem-pel Gottes, ans die zerbrochenen Altäre, auf die geschändetenHeiligthümer der Kirche. Es war nicht mehr um die alte Staats-verfassnng nnd ihren Tausch gegen eine neue, nicht mehr um daszeitliche Wohl Unterwaldens, sondern um die alleinseligmachendeReligion, um den Preis der Ewigkeit zu thnn. Und Alles schwor,eher Leib und Leben, als den Himmel zu verlieren; eher allemElende, als dem neuen Heidenthume Hand zu reichen.
Es ward eine Landsgemcindc auSgekündet. Sie sollte,gegen die Bedachtsamkeit der etwanigen Hellseher im Lande, derTriumph der Pricstcrschast werden.
Von dieser geleitet, und das Bild des Gekreuzigten vorange-tragen, zog am 7. April des Jahres 1798 das Volk gen Wyk ander Aa zur Landsgemeindc. Hier unter freiem Himmel, um-