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der Aufnahme des Handels, des Ackerbaues, der Wissenschaftenund nützlichen Künste bisher unüberwindlich cntgegengebäumt hat-ten; da sah man die Majestät des Aberglaubens erblassen, undTugend und Talent in den Wettkampf gehen, wo sonst Umtriebe,Leidenschaft und barbarische Unwissenheit um den Preis gestrittenhatten.
Solches waren die Ansichten und Hoffnungen der gebildeter«Männer, nnd hiemit beschwichtigten sie ihren eigenen Kummer umden Verlust einer Staatsverfassung, welche ihnen minder durchinnere Güte, als durch ehrwürdiges Alterthum und durch die bei-spiellose Ungerechtigkeit der anrückenden Zerstörer thcuer war?)
Als nun die Frage durchs erschütterte Volk lief: ob Kampfbis zum Tode, ob freiwilliges Eintreten in die neue Landesverfas-sung der Schweiz? riethen sic vom fruchtlosen Widerstande ab,und zur Theilnahme an dem Schicksale der übrigen Kantone.
Ihr Wort siegle in den Versammlungen z» Obwalden. Desfrommen Nikolaus von der Flüe Enkel schirmten in ihrerHeimat Friedenssinn und Eintracht; weltliche Obrigkeit und Geist-liche handelten in freundlicher Verbindung; nnd zu eben der Zeit,da Uri, Schwyz, Nidwalden, Zug und Glarus zusammenge-treten waren im Hauptsiecken Schwyz, den Kriegsblind gegen Frank-reich zum Schirme des alten Regiments zu schließen"), nahm dasVolk von Obwalden, und mit ihm die Abtei Engelberg imHochgebirge, die neuhclvctische Staatsverfaffung feierlich au.
Vergebens mahnten Abgeordnete Nidwaldens von diesemSchritte ab; vergebens zürnten die andern kriegslustigen, demo-
") Solche Männer wurden von der Parteiwuth nachmals Revolutionärs,Jakobiner, Metapolitiker, Metaphusiker, Philosophengenannt.
") Den 1. April 1788.