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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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218
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wollenen und Seidenjeugen, Gewürzen, Kaffee, Tabak ». s. w.gestiegen.

7 .

Das Volk blieb, was es von jeher gewesen, ein einfaches,braves Hirtenvolk, unwissend, werkheilig, ohne Wetteifer, es seidenn in kriegerischer Tapferkeit, worin es keinem Volke der Schweizwich. Es liebte sein Vaterland mit jener edeln Schwärmerei,welche das süße Gefühl der Freiheit und die Erinnerung an dieThaten der Vorwelt, durch welche ste errungen ward, erzeugenmuß. Es war zufrieden mit seinem Zustande; zufrieden mit einerVerfassung des Landes, worin jede Abänderung nur eine Schmä-lerung der Volksrcchte werden könnte; zufrieden mit dem kirchlichenKultus und dessen Wirkungen.

Es sehnte sich nach keinem Ruhme, nach keinem Vorzüge.Sein Vaterland war ihm die Grenze alles Erdenglücks. Freiheitsicherte ihm sein Loos diesseits und Religion jenseits des Grabes.Eins oder das andere angreifen, war Hochverrats; und Majestäts-Verbrechen.

Zweiter Abschnitt.

i.

So war Unterwalden, als das verhängnißvolle Jahr erschien,in welchem es dem französischen Vollziehungsdirektorium gefiel,durch seine Feldherren Brüne und Schauenburg die Eidgenos-senschaft zerstören zu lassen.

Unterwalden glänzte im Anfänge des großen Kampfes nichtdurch eigeneThätigkeit. Es folgte, verbunden mit seinen älte-sten Schicksalsgenossen, Uri und Schwyz, den Beispielen derselben.