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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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Für ihn ist diejenige Nation Ruhmes Werth, welche geachtetvon Nachbarn, unabhängig, frei, durch innere Verfassung jedemBürger die meisten Gelegenheiten zur Vergrößerung des Wohl-standes, der Geistesbildung und Sittlichkeit gewährt. Für ihn ist,auch ohne Thatengeräusch, jenes Volk auf'den hohem Stufen derVollkommenheit, welches mit wachsendem Wohlstand fortschreitendeKultur und Sittcneinfalt verknüpft.

Kriegerische Tapferkeit und Größe, ohne Rechtlichkeitund Großmuth, verdienen in Europa keines Lorbeers mehr, daauch die barbarischen Horden Indiens sich solcher Tugend rühmenkönnen. Lurns und Reichthnm ohne Sitteneinfalt adelnkein Volk, weil jeder reiche Wollüstling öffentlichen Lobes Werthsein müßte. Einfalt der Sitten, liebenswürdig an sich, istbei Barbaren ohne Verdienst, nur Kind der Noth; wohl gebührtihr die Palme bei gebildeten, in geselligem Zusammenhang woh-nenden Menschen, und im Schoose des Ueberstusses. Zufrie-denheit mit seinem Zustande ist kein Beweis wahren Völker-glücks; denn also hat jeder Mensch, in allen Lagen seines Lebensin jeder Zone und Zeit, sein bestimmtes Maß Glücks und Unglücks;so wären die rohesten Nomadenstämmc die glücklichsten, weil sie,unkundig des Bessern, mit ihrem Treiben die Zufriedensten sind;so wären zur Thierheit hinabgesnnkene Sklaven glücklich, weil sie,zufrieden mit ihrem Loose, die angebotene Erlösung von den Kettender Leibeigenschaft verschmähe».

3 .

Der alte Freistaat Unterwalden, von holzreichen Gebirgen um-fangen und durchzogen, im Herzen der Schweiz und den Vierwald-stättersee von Mittag begrenzend, hatte kann, die mäßige AnSdeh-