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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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Widersetzlichkeit verantwortlich erklärt hatte, war gezwungen, ihnenungeheuchelte Achtung zu weihen. Er bekannte dies in öffentlichenBriefen; er wurde der persönliche Freund des schwyzerischen Lan-deshauptmanns Aloys Neding, des Feldherr» der Hirtenkrieger,den er nicht besiegt hatte.

Der Verlust der fränkischen Truppen in dem Kampf gegen dieWaldkantone war verhältnißmäßig ungemein groß. Wie die letzter«ihre Todten zu Hunderten zählten, zählten die Franken die ihrigenzu Tausenden. Wie man aus bestimmten Nachrichten von Luzernerfahren, belief sich ihr Verlust auf die Summe von 2754 Todten,Die Zahl ihrer Verwundeten hat man nie mit Gewißheit entdeckt.Sie muß wahrscheinlich die der Todten überstiegen haben. DieTruppen der Waldkantone büßten, wie man genau aus den um-ständlichen Gemeindsregistern weiß, in allem 236 Todte ein, undzählten nur 195 Verwundete. Dies Mißverhältniß der Verwunde-ten zu den Todten Von Seiten der Waldstätter läßt sich nur ausder Wuth erklären, mit welcher die Eidgenossen fochten. DieVerwundeten achteten ihrer Wunden nicht; sie blieben im Kampfe,gaben und forderten keine Gnade, und fochten noch halb sterbendam Boden, um nicht ihre Schmach zu überleben. Frei geboren,wollten sie frei sterben. Es war ihnen süß, mit ihrem Blute dieunbezwungene vaterländische Erde zu netzen, und da ihr Sterbe-bette zu wissen, wo ihre Heldenvätcr glorreich gestorben waren.

Kein Denkmal verewigt ihre Namen. Aber so lange die rauhenFelsen der Schindellegi stehen, so lange die Fluren von Mor-garten grünen, wird man derThaten eingedenk sein, welche dieNachkommen Wilhelm Teils ihrer Altvordern Werth machten.

Die Schwyzer blieben bei den Bezeugungen der Achtung nichtunempfindlich, welche ihnen die fränkischen Feldherren gaben. Dieaus sieben Gliedern bestehende provisorische Regierung vonSchwyz machte es zu ihrer ersten Beschäftigung, dem General