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Zweifel, cs dringend machen, daß die Vorschläge angenommenwerden, die ich Ench thue.
Der Brigade-General Nonvion.
Ehe noch Büeler dies Schreiben gebracht hatte, waren amNachmittage plötzlich die Hilfsvölker von Nri zum Rückzug in ihreHeimat aufgebrochen. Sie hatten die Grenzposten bei Schornobisher besetzt, und nun ganz wehrlos gelassen. Die Schwyzcr beimrothen Thurm mußten durch eine starke Abtheilung jene Stellendecken und sich selbst schwächen.
Dieser nnvermnthete Abzug trug nicht wenig bei, das Volkgeneigter zum Unterhandeln zu machen. Sobald den TruppenNonvions Brief verlesen war, begehrten ste, daß man den Waffen-stillstand nnmlttclbar vom Oberbefehlshaber für viernndzwanzigStunden verlangen sollte, damit sich das gesammtc Volk zur Landö-gemeinde versammeln könne; auch solle dem Oberbefehlshaber derallgemeine Wunsch geäußert werden, daß den Schwyzern nebenSicherheit der Religion, der Personen und des Eigenthums, auchSchonung von fremden Besatzungen zugestandcn werde.
Darauf schrieb der Landeshauptmann an Schauenburg:
Es kann Eurer klugen Einsicht nicht entgehen, daß alle Gewaltdieses Kantons in den Händen des Volks liegt; und folglich dieBerathschlagung über den Gegenstand Eures heutigen Schreibensvor unsere Volksversammlungen kommen muß. Da aber der kurzeTermin uns nicht genug Zeit gestattet, eine solche Volksversammlungzusammen zu berufen, so geht mein Ansuchen im Namen meinerlieben Landsleute dahin, daß Ihr uns den Termin um vierund-zwanzig Stunden verlängern und dieses arme Land mit Besatzungverschonen möchtet.
3. Mai 1798.
Zum andernmal ging Hauptmann Büeler mit diesem Schreibenund mündlichen Aufträgen nach Einsiedeln. Dort war inzwischen