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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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Unterhandlung uns Religion und Eigenthum, schirmt sie unsereHeimat für Brandschatzung, so mögen wir uns getrost mit unfernandern Schweizerbrüdern vereinen zu einer Familie und einem Frei-staat. Dann büßen wir nicht unsere Freiheit ein, sondern wir ver-tauschen nur die alte Ordnung gegen eine neue; wir bleiben die-selben. Kein Fürst, kein Vogt beherrscht uns; wir sind KeinesUnterthan; wir setzen uns unsere Obrigkeit, nach wie vor. Be-denket es wohl!"

Nach vielem Widerspruch und Lärmen neigten sich die meistenden Gesinnungen der letztem an, und die Mehrheit des Volkesbegehrte, erschöpft an Kraft, und lm wehmüthigen Gefühl vonWünschen, für ihre Macht unstillbar, Schauenburgs Anträge znhören.

AloyS Reding, der Landshauptmann, schrieb, da sich dasVolk erklärt hatte, durch den Hauptmann B üeler an den fränki-schen Generäl Nouvion, im Kloster zu Einsiedel», und verlangteWaffenstillstand. Gegen Abend kam Büeler mit folgender Ant-wort zurück:

Ich habe, Herr Kommandant, Enern deutschen Brief erhalten,und solchen mir übersetzen lassen. Um Euch zu beweisen, wie sehrdie Franken Menschlichkeit lieben, so sendeich Euch Euer« Offizierzurück, damit Ihr meine Bedingungen vernehmet.

Eine halbe Stunde nach Empfang dieses Briefes werden dieTruppen des Kantons Schwyz die Waffen niederlegen, solche aneinen französischen Offizier abgeben, der hierzu ernannt ward, mitmündlicher Versicherung vom General, daß dieselben im Lande aneinem Orte sollen zusammengestellt werden. Das Volk desKantons Schwyz wird ohne Zweifel die helvetische Verfassung an-nehmen. Ich gebe dem Obergeneral den Bericht über den EmpfangEures Briefes, und der Antwort, so ich Euch ertheile. DieStellung der fränkischen Armee und die Eurige werden Euch, ohne